15.01.2018

Das Diagnosticum arbeitet künftig mit den NEXUS-Lösungen für Pathologie und Zytologie

Das Diagnosticum will als integrierter Diagnostikdienstleister seine Arbeitsweise an den verschiedenen Standorten vereinheitlichen, modernisieren und noch weiter digitalisieren, um seinen hohen Qualitätsstandards noch besser gerecht zu werden. Aus diesem Grund entschied sich das Diagnosticum für die neuen Software-Lösungen NEXUS / PATHOLOGIE und NEXUS / ZYTOLOGIE.

Das Diagnosticum versorgt mit rund 500 Mitarbeitern an 14 Standorten in Sachsen, Bayern und Hessen zuverlässig mehr als 1.000 ambulant tätige Ärzte und stationäre Einrichtungen mit über 2.900 Betten. Dabei stehen die hohe Qualität, die gute Erreichbarkeit sowie die Schnelligkeit in der Befundübermittlung für den ärztlichen und inhabergeführten Praxisverbund im Vordergrund.

 

Die Umstellung auf die neuen Systeme von NEXUS erfolgt nach einer entsprechenden Bedarfsanalyse der speziellen Institutsabläufe. Dabei werden die Voraussetzungen für die individuellen Konfigurationen und Parametrierungen festgelegt. In zeitlich abgestimmter Folge werden die NEXUS-Lösungen in den Instituten der Standorte Stollberg-Niederdorf, Zwickau und Hof eingeführt.

 

Als einheitliche Basis wird eine zentrale Server-Infrastruktur inkl. Testserver-Umgebung in einem Rechenzentrum installiert und durch ein Ausfallserverkonzept abgesichert. Mit der Datenhaltung an zwei gespiegelten Rechenzentren und Zugriffsrechten aller Standorte stehen den drei Instituten zukünftig alle Patientendaten und alle Vorbefunde über die zentrale Datenbank zur Verfügung.

 

Auch im eigentlichen Arbeitsprozess wird sich die Umstellung bemerkbar machen. Mit der Probenerfassung von NEXUS können Kapsel-/Kassetten- und Objektträgerdrucker direkt aus der Software angesteuert werden. Außerdem werden HPV-Analyse-Automaten über eine Schnittstelle an die NEXUS-Lösung angebunden. Mit der Nutzung von QR-Barcodes auf den Objektträgern wird jeder Laborprozess transparent mit Zeitstempel erfasst. In der Fortentwicklung werden zukünftig die Laboraufträge über bidirektionale Schnittstellen auch an die Färbeautomaten übertragen. Damit vereinfachen und modernisieren sich die Laborprozesse erheblich.

 

Das Diagnosticum ist zukünftig in der Lage, seinen Einsendern einfach und transparent über den aktuellen Bearbeitungsstand aller Labor-/Zytologie-Aufträge Auskunft zu geben. Aus mehr als 40 Auftragseigenschaften kann selektiert werden, wodurch man den gewachsenen Anforderungen des Qualitätsmanagements noch besser gerecht wird.

 

Zur weiteren Optimierung des Befundprozesses erfolgt zudem an allen drei Standorten die Einführung der Spracherkennung SpeechMagic von Nuance. Mit der strukturierten Befundung können organgruppenbezogen sehr schnell Befundergebnisse ausgewertet und den angeschlossenen Tumorzentren zur Verfügung gestellt werden.

 

Die generelle Auftrags- und Befundkommunikation mit den einsendenden Krankenhäusern oder dem Laborinformationssystem erfolgt über HL7- und L2L-Schnittstellen. Zusätzlich wird ein zentrales Abrechnungstool für alle deutschen KV-Bezirke eingeführt.

 

Zur abschließenden Auswertung der Datenbanken führt das Diagnosticum das Modul NEXUS-Cube ein. Die freie Kombination verschiedener Datenbankinformationen ermöglicht vollkommene Flexibilität in der Analyse. Außerdem stehen mehr als 150 Statistiken und Listen zur Auswertung verschiedener Datenbereiche (der Patienten-, Mitarbeiter-, Einsender-, Diagnose-, Abrechnungs- und Leistungsdaten) zur Verfügung.

 

Die Funktionsbausteine von NEXUS  /  PATHOLOGIE und NEXUS / ZYTOLOGIE lassen sich ganz nach Bedarf zu einem integrierten Gesamtsystem zusammenstellen. Sowohl eine bereits vorhandene IT-Infrastruktur als auch Spezialgeräte wie Mikroskopkameras, Immunfärber, Kapsel- und Objektträgerdrucker werden in das Gesamtkonzept integriert.

 

„Mit der Umstellung auf NEXUS / PATHOLOGIE und NEXUS / ZYTOLOGIE setzen wir künftig auf eines der fortschrittlichsten und modernsten Informationssysteme für Pathologie und Zytologie Europas. Wir haben nun eine Lösung, die sich genau an unsere Arbeitsabläufe anpasst.“, so Herr Neukirchner vom Diagnosticum.

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