28.04.2020      Krankenhaus      Unternehmensnews      Louise Knorre-Witt

Moderne Medizin braucht innovative IT – NEXUS / KISNG im Diakonie-Klinikum-Stuttgart

Ein unter NEXUS / KIS hoch integriertes Haus im laufenden Betrieb auf die NEXUS / NEXT GENERATION-Technologie umzustellen – dieser Herausforderung stellten sich die Mitarbeitenden des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Mit Erfolg.

Es ist 6.00 Uhr morgens. Das Pflegeteam der Frühschicht löst die Kollegen, die in der Nacht das Wohl der Patienten überwacht haben, ab. Im Zuge der Übergabe werden die nächtlichen Ereignisse an die übernehmenden Pflegekräfte mitgeteilt: Gab es Neuzugänge? Wie ist das Befinden der einzelnen Patienten? Sind Besonderheiten zu beachten? Statt einen Stapel von Papierakten durchzugehen oder umständlich über ausufernde Menüs an die notwendigen Informationen zu gelangen, arbeiten die Mitarbeiter des Diakonie-Klinikums Stuttgart mit NEXUS / KISNG.

 

Die Zukunft ist digital

 

Das traditionsreiche Krankenhaus im Herzen Stuttgarts hat sich Ende 2018 ein ehrgeiziges Digitalisierungsprojekt auf die Fahnen geschrieben: Mit ONE / NEXUS sollte innerhalb eines Jahres der nächste Schritt in die digitale Zukunft umgesetzt werden. Die unterschiedlichen Berufsgruppen im Diakonie-Klinikum arbeiten bereits seit 2011 mit dem Krankenhausinformationssystem von NEXUS – von der Ärzteschaft über die Pflegenden hin zu Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Das Projektteam stand vor der Herausforderung, ein unter NEXUS / KIS hoch integriertes Haus im laufenden Betrieb auf NEXUS / KISNG umzustellen – ohne die etablierten Abläufe zu stören, sondern vielmehr zu optimieren. „Wir sind das Krankenhaus, das in Baden-Württemberg in den letzten Jahren am stärksten gewachsen ist. In dieser dynamischen Situation war es uns wichtig, die Prozesse und unsere IT-Struktur anzupassen“, beschreibt Friedhelm Brinkmann, EDV-Leiter im Diakonie-Klinikum, die Ausgangslage.

 

Uns hat das innovative Bedienkonzept von NEXUS / KISng überzeugt."

 

Prozessgestaltung als Ausgangspunkt der digitalen Neuausrichtung

 

Da die neue Software konsequent auf die Prozesse der Anwender ausgerichtet ist, ging es im ersten Schritt um die Arbeitsabläufe der einzelnen Berufsgruppen: Wann benötigen Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, Funktionsdienste oder Medizincontroller welche Informationen, um die eigenen Arbeitsabläufe bestmöglich zu unterstützen? Auf Basis dieser Anforderungen entwickelte das Projektteam zentrale Workspaces und Workflows.

 

Digitale Erfolgsgeschichten im Krankenhaus-Alltag

 

Nach der Übergabe steht der Vitalparameterrundgang an. Es gilt, Blutdruck, Temperatur, Puls und weitere Vitalwerte zu erfassen: Statt auf Papier direkt in der digitalen Stationskurve, die über mobil nutzbare PCs auf Visiten- oder Pflegewagen aufgerufen wird.

 

Die Workspaces in NEXUS / KISNG bieten den entscheidenden Vorteil, dass Informationen nicht nur elektronisch vorliegen und abrufbar sind, sondern tatsächlich parallel dargestellt werden. Das macht die tägliche Arbeit schneller, sicherer und transparenter.

 

Statt nach der Visite handschriftliche Anordnungen der Ärzte mühsam zu entziffern und anschließend am Stationsrechner ins KIS zu übertragen und weiterzuverarbeiten, werden diese ohne Umwege digital erfasst. In den Funktionsstellen profitieren die Mitarbeiter von der übersichtlichen Informationsdarstellung in NEXUS / KISNG. Ärzte können zum Beispiel im Terminkalender direkt auf ihre Patienten zugreifen und die Befundschreibung starten. Werden zusätzliche Daten benötigt, etwa aus der archivierten Patientenakte, kann das jeweilige Modul über eine intelligente Suchfunktion gefunden und im NG-Workspace gestartet werden – eine Funktion, die von den Nutzern sehr gut angenommen wird.

 

Die parallele Darstellung der relevanten Daten in NEXUS / KISng sorgt dafür, dass keine Informationen übersehen werden. Mehr Patientensicherheit.

 

Die Anwender sind überzeugt

 

Der Verzicht auf die klassische Menüstruktur im KIS war eine der größeren Herausforderungen für das Projektteam und die Mitarbeitenden im Diakonie-Klinikum Stuttgart. „NEXUS / KISNG lässt sich genau an die Prozesse der Nutzer anpassen – für viele erforderte das zunächst ein Umdenken,“ meint Ursula Gulde, die das Projektteam in Stuttgart leitet. „Die Vorteile des Bedienkonzepts kamen bei unseren Anwendern aber schnell an – so ließen sich auch kleinere Rückschläge in der Projektumsetzung gut verkraften.“

 

Ende 2019 arbeiten etwa 90 % der Benutzergruppen mit NEXUS / KISNG. Der ambitionierte Zeitplan wurde also weitgehend eingehalten. Und die erfolgreiche Einführung von NEXUS / KISNG im Diakonie-Klinikum Stuttgart zeigt: Auf Basis der NG-Technologie lassen sich Prozesse im Krankenhaus – egal ob im klinischen oder im administrativen Bereich – neu denken und optimieren. NEXUS / NEXT GENERATION ermöglicht echte digitale Transformation!

 

 Erst mit NEXUS / KISng wird die ePA zu einer wirklich runden Sache. Alle Daten sind auf einen Blick verfügbar.

 

Über das Diakonie-Klinikum Stuttgart

Moderne Medizin, gute Pflege und menschliche Zuwendung – dafür steht das Diakonie-Klinikum Stuttgart. Und dafür setzen sich die über 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr mit großem Engagement ein. Im Diakonie-Klinikum werden jährlich über 20.000 Patienten stationär und etwa 70.000 Patienten ambulant in acht Fachabteilungen, einer psychosomatischen Tagesklinik und verschiedenen spezialisierten Zentren behandelt.

 

https://www.diakonie-klinik.de

 

Weitere Informationen

NEXUS ist auch in Zeiten von Corona ein zuverlässiger Partner:

 

„Gerade als wir die ersten stressigen Tage mit Corona-Fällen im Krankenhaus erlebten, hat uns NEXUS mit einem umfangreichen Paket an verschiedensten Dokumentationsmöglichkeiten, Auswertungen und Dienstleistungsangeboten unterstützt. Es hat gutgetan, mit den vielen komplexen EDV-Anforderungen aus der Klinik nicht allein gelassen zu werden.“

 

Ursula Gulde, Diakonie-Klinikum-Stuttgart

Über den Autor

Louise Knorre-Witt macht Marketingkommunikation für die NEXUS Deutschland. Ihre Themen sind das NEXUS / KISNG, die QM-Software NEXUS / CURATOR und alles, was mit der Organisation der DMEA zusammenhängt.

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