08.11.2018

NEXUS / FOODCARE: Automatisiertes Verpflegungsmanagement im Diakonie-Krankenhaus Wehrda

Es steht außer Frage, dass die tägliche Bereitstellung einer Vielzahl an Mahlzeiten inklusive der Berücksichtigung verschiedenster Vorlieben, Kostpläne oder gar Unverträglichkeiten im Krankenhausalltag eine nicht zu unterschätzende Herausforderung darstellt. Um die dahinterliegenden Prozesse grundlegend zu optimieren, entschied sich das Diakonie-Krankenhaus Wehrda für die Einführung eines software-gestützten Küchensystems. In einem Entscheidungsverfahren fiel die Wahl auf NEXUS / FOODCARE.

Die Planung und Implementierung der neuen Lösung erfolgte schnell und unkompliziert: „Die Zusammenarbeit mit dem NEXUS-Projektteam war zu jedem Zeitpunkt einwandfrei – unsere Anforderungen und Wünsche wurden umfassend, kompetent und vor allem schnell umgesetzt,“ freut sich Christian Franz, der das Projekt seitens des Krankenhauses betreute.

 

Das Diakonie-Krankenhaus Wehrda in Marburg verfügt als akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg über 200 Betten in fünf Hauptabteilungen. Vor der Einführung eines digital unterstützten Küchensystems wurde der gesamte Prozess von der Bestellung über den Einkauf hin zur Zubereitung und Essensausgabe manuell gesteuert: Bestellungen wurden von den Pflegekräften auf der Station in Papierform aufgenommen und dann am PC auf einem Excel-Sheet eingegeben und zur Küche gesendet. Kostformen und Unverträglichkeiten, wurden auf Zetteln notiert und in die Küche gebracht, oder telefonisch mitgeteilt.

 

Mit dem geplanten Neubau der Küche und der damit verbundenen Umstellung von einem Schöpf- auf ein Bandsystem wurde schnell deutlich, dass mit einer digitalen Verarbeitung der Essensbestellungen Zeit und Kosten gespart werden können. NEXUS / FOODCARE erfüllte die von der Krankenhausleitung formulierten Anforderungen an ein derartiges System in vollem Umfang:

  • Tiefe Integration in das Krankenhausinformationssystem (NEXUS / KIS)
  • Mobiler Einsatz (digitale Essensbestellung über Tablets direkt am Bett)
  • Individuelle Vorauswahl der anzeigten Speisen je nach Kostplan, Vorlieben oder Unverträglichkeiten des Patienten
  • Direkte und vollständige Information der Küche
  • Abbildung der europäischen Vorgaben, etwa im Bereich Kennzeichnungspflicht

Eine Besonderheit in Wehrda: NEXUS / FOODCARE organisiert nicht nur die Verpflegung der Patienten, auch das Krankenhauspersonal kann – wenn gewünscht – in der hauseigenen Kantine Essen ordern. In diesem Zusammenhang wurde eine tägliche Auswertung generiert, die es den Kiosk-Mitarbeitern ermöglicht, die verzehrten Mahlzeiten anhand dieser tagesaktuellen Liste abzurechnen.

 

Auf den Stationen können die Pflegekräfte mit einem Tablet direkt am Bett verpflegungsrelevante Merkmale zu den Patienten erfassen, etwa Vorlieben, Unverträglichkeiten oder Allergien – sofern diese noch nicht im KIS hinterlegt wurden. Die Essensbestellung erfolgt ebenfalls mobil. Dort, wo kein WLAN verfügbar ist, können die Bestellungen offline getätigt werden und später an einem Servicepoint direkt an die Küche übertragen werden. Bei Bedarf kann zusätzlich jederzeit die Desktop-Version von NEXUS / FOODCARE über den Stationsrechner genutzt werden.

 

Um die Mitarbeiter mit der neuen Routine vertraut zu machen, wurde ein umfassendes Schulungskonzept ausgearbeitet und umgesetzt. „Bei der Einführung neuer Technologien stößt man immer auf Widerstände, die wir über Schulungen und die Tatsache, dass NEXUS uns stets mit Rat und Tat zur Seite stand, gut auffangen konnten. Die meisten Beschäftigten arbeiten mittlerweile sehr gerne mit FOODCARE,“ meint Christian Franz, „das Diakonie-Krankenhaus Wehrda hat mit NEXUS / FOODCARE eine sehr zuverlässige Software und mit NEXUS einen überaus zuverlässigen Partner im Bereich Verpflegungsmanagement gewonnen.“

 

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