19.03.2019

NEXUS / SPEZIALBEFUNDUNG integriert im NEXUS / KISNG

NEXUS / SPEZIALBEFUNDUNG powered by E&L steht für eine schnelle und flexible Befundunterstützung, intelligentes Bildmanagement, die vollständige Integration aller Medizingeräte sowie Einbettung in die gesamte IT-Infrastruktur (NEXUS / KIS, CHILI PACS, NEXUS / MARABU). So gelingt es, gemäß dem ONE / NEXUS Gedanken, Ihre klinischen Prozesse digital und ganzheitlich abzubilden.

Vollintegration in das NEXUS / KISNG: Ein Fallbeispiel

 

Frau Erika Mustermann leidet seit längerem unter starkem Sodbrennen und hatte deshalb bereits Ihren Hausarzt aufgesucht. Dieser verordnete Ihr zur Behandlung der Symptome säurehemmende Medikamente. Als Ihre Beschwerden sich nicht besserten, ließ Ihr Hausarzt sie an eine Klinik überweisen: Eine Endoskopie soll klären, ob eine Refluxösophagitis vorliegt.

 

Am Tag der Untersuchung werden die Patientendaten im NEXUS / KISNG vervollständigt, die Untersuchung steht terminiert im System bereit. Integriert in das NEXUS / KISNG lässt sich das Befundsystem von E&L direkt aus dem Termin aufrufen. Basisdaten, wie zum Beispiel Patienten-Stammdaten, Anamnese, Indikation und Voroperationen, werden ohne Umwege direkt in das Untersuchungsformular übernommen.

 

Geräteanbindungen

 

Die Herausforderung besteht nicht nur in der Anbindung der Geräte. Benötigt wird vor allem eine gute Prozesslösung für jeden einzelnen Untersuchungsraum.

 

Über eine Workflowanalyse analysieren wir gemeinsam mit den Kliniken individuelle Arbeitsabläufe und Anforderungen. Denn die Gerätelandschaft ist vielfältig, sowohl mit Blick auf die Hersteller als auch bezüglich der Anbindungsarten und den damit verbundenen Möglichkeiten. Standardschnittstellen wie das DICOM-Protokoll ermöglichen heute neben dem Versand von Bildern, Loops und einer Worklist auch einen hochmobilen Einsatz. Ein Beispiel in der Endoskopie ist die eigens entwickelte E&L-SmartBox-Lösung, bei der analoge Videosignale (SHVH, HD) von Endoskopietürmen „dicomisiert“ werden.

 

Der Befundprozess

 

Die Untersuchung beginnt, Frau Mustermann wurde bereits sediert und die Vergabe von Propofol von den Pflegekräften im Untersuchungsformular vermerkt. Der behandelnde Arzt beginnt mit der Endoskopie und nimmt im Verlauf Bilder und Videosequenzen auf. Diese werden automatisch an das Befundsystem gesendet.

 

Nach Beendigung der Untersuchung beginnt der Dokumentationsprozess für den Arzt. Mit wenigen Schritten erstellt er auf Basis von umfangreichen Textbausteinen und Auswahlmenüs einen klar strukturierten Befund. Grundlage ist die Standardterminologie nach neuesten DGVS-Kriterien. Weitere Standardterminologien anderer Fachgesellschaften, zum Beispiel DEGUM für die Ultraschalldiagnostik, bilden die Basis für die Befundung in weiteren medizinischen Fachbereichen. Die aufgenommenen Bilder und Videos können im Nachgang individuell bearbeitet werden. Hierzu stehen verschiedene Tools zur Verfügung: Etwa der Video Image DICOM Viewer (kurz: ViDiVi), der – basierend auf dem CHILI DICOM Viewer – eine breite Palette an Funktionen bietet, beispielsweise einen Bild-, Video- oder Loopvergleich. Mit E&L Paint 2.0 ist es möglich, aufgenommene Bilder mit hinterlegten Vektorgrafiken (z.B. Polypen) zu ergänzen.

 

Zurück zur Patientin: Der Verdacht einer Refluxösophagitis ist bestätigt und die Diagnose anhand der Textbausteine dokumentiert.

 

Abschluss und Datenrückübermittlung

 

Die deskriptive Untersuchung ist beendet, aus allen im Befundformular eingetragenen Informationen lässt sich abschließend der Befundbrief schnell und automatisch generieren. Mit wenigen Klicks können die ausgewählten Untersuchungsbilder eingefügt werden.

 

Der Befundbrief ist ein Aushängeschild der Klinik. Die Vorlage hierzu kann leicht an die jeweiligen Corporate Design-Vorschriften angepasst werden und überzeugt sowohl optisch als auch durch eine hohe inhaltliche Qualität.

 

Noch bevor die Patientin den Aufwachraum verlässt, ist die Station über die Ergebnisse der Untersuchung informiert. Das heißt der Befundbrief, alle Mediendateien sowie ICD-/OPS-Codierungen, die sich automatisch aus den Textbausteinen ableiten, werden an das NEXUS / KISNG übermittelt. Darüber hinaus werden Bilder/Videos und Loops zur Langzeitarchivierung an das CHILI-PACS und die Befunde an das NEXUS / MARABU ECM-System verteilt.

 

Gerne erläutern wir Ihnen anhand unserer Lösungen ein an Ihre Situation angepasstes Szenario. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin. Wir freuen uns, Sie auf der DMEA begrüßen zu dürfen - Sie finden uns in Halle 1.2, Stand A-102.

 

Weitere Artikel zum digitalen Krankenhaus mit ONE / NEXUS:

Kontakt