22.12.2014

Das Krankenhaus Dresden-Neustadt setzt auf NEXUS / PATHOLOGIE

Das Krankenhaus Dresden-Neustadt hat sich zur Aktualisierung und Erweiterung des alten Pathologie-Systems entschieden. Das ablösende System musste in der Lage sein, das bestehende Datenarchiv aufzunehmen und sich in die vorherrschende Serverstruktur integrieren zu können.

Das Städtische Klinikum Dresden ist eine der führenden Gesundheitseinrichtungen in der Region Dresden und versorgt mit rund 3.000 Mitarbeitern jährlich etwa 62.000 Patienten stationär und 129.000 ambulant. Die hohe Auslastung belegt das Vertrauen in die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung, bei der der Patient im Vordergrund steht.


Das Klinikum startete das Projekt ONKO.net, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird und die onkologische Therapie und Betreuung im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt in Kooperation mit externen Partnern reformiert. Es bietet eine neue Qualität hinsichtlich Datenaustausch, Dokumentation und technischer Vernetzung. Unnötige Patienten-Klinikaufenthalte können zukünftig vermieden werden.


Basis des Projektes ist die zentral gespeicherte, aber dezentral verfügbare „lebenslange Tumorakte“ eines Krebspatienten, die konsequent internationale Kommunikationsstandards benutzt. Dafür benötigen die Kliniken eine zuverlässige Software-Lösung, die den aktuellsten Anforderungen entspricht. NEXUS / PATHOLOGIE erfüllt diese und fügt sich als zentraler  Baustein in das Projekt „ONKO.net“ ein.


Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten NEXUS war, dass es ein IT-System der neuesten Generation mit einer modernen, ergonomischen Bedienoberfläche ist und über eine selbsterklärende Benutzerführung verfügt. Darüber hinaus kann die IT-Lösung dank ihrer flexiblen Software-Architektur an das bestehende Krankenhaus-Informations-System und den Mikroskopie-Arbeitsplatz angebunden werden. Die Mitarbeiter an den 22 Arbeitsplätzen verfügen über einen schnelleren Zugriff auf sämtliche mandantengetrennte Befunde und Daten. Sie profitieren u.a. von vielfältigen Funktionen wie der Übernahme von Patienten-Stammdaten aus dem klinischen Arbeitsplatzsystem, der Barcodeunterstützung, der schnellen Freitextsuche in den Befunden, dem Befundversand per HL7, Fax, E-Mail oder LDT.


Mit den Labormanagement-Modulen von NEXUS / PATHOLOGIE wurden zudem weitere Arbeitsplätze zur Prozessunterstützung im Labor eingerichtet. Im Laboreingang gewähren Arbeitsplätze zur Probenschnellerfassung, zur Steuerung des Kassetten- und Objektträgerdruckes sowie der Laborauftragsdatenübermittlung an Immunhistologie-Automaten einen optimierten Arbeitsablauf.


Durch Verwendung von 2D-Barcodes auf den Behältern, den Kassetten, den Objektträgern wird eine deutlich schnellere und sichere Fallidentifi kation ermöglicht. An jedem Arbeitsplatz ist der aktuelle Bearbeitungsstand im Labor und der Diagnostik abrufbar. Eine wesentliche Neuerung stellt zudem die Einführung des strukturierten Befundes dar. Die Variablen eines Befundes können auf diesem Weg über Schnittstellen gemäß HL7-Standard (CDA Level 2) übermittelt werden.

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